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02. Oktober 2019

Sprachreise des Kaufmännischen Berufskollegs auf Malta

Das kaufmännische BKII war Ende letzten Schuljahres zur Sprachreise auf Malta. Nuria, Ann-Sophie, Bünyamin und Nils erzählen im Interview von ihren Erlebnissen und Erfahrungen auf der Mittelmeer-Insel.

Schüler*innen berichten von Sprachreise auf Malta
Ihr wart gemeinsam mit euren Klassenkameraden auf Malta. Habt ihr euch im Unterricht auf die Reise vorbereitet?

Ann-Sophie: Ja, wir haben im Unterricht Präsentationen vorbereitet…
Nils: … die wir dann auf Malta gehalten haben.
Bünyamin: … zum Beispiel über den Malteser-Orden.
Ann-Sophie: … oder über Tourismus.
Nils: Wir sind dann auch zu verschiedenen Orten gefahren. Wir hatten zum Beispiel eine Präsentation über den Binnenverkehr bzw. Schiffverkehr. Passend dazu waren wir beim Hafen.


Wie sah ein normaler Tag auf Malta aus?

Nils: Wir sind morgens um 7 Uhr aufgestanden und haben gemeinsam gefrühstückt. Dann wurden wir mit dem Bus zur Sprachschule gefahren. Nach den 3 Stunden Unterricht, inklusive Pause, wurden wir wieder mit dem Bus abgeholt. Nachmittags hatten wir teils Freizeit und teils haben wir gemeinsam Klassenausflüge unternommen.
Nils: Die Ausflüge waren Pflicht, denn da wurden auch die Präsentationen vorgestellt, die wir im Unterricht vorbereitet haben.
Bünyamin: Wir waren zum Beispiel mit der Klasse in der Hauptstadt Valetta.


Habt ihr maltesische Unternehmen besichtigt?

Nils: Ja, zum Beispiel „Lufthansa Technik“.
Bünyamin: Und dann waren wir noch in einem 5D-Kino und einem Aquarium.


Welches Unternehmen hat euch am meisten interessiert und warum?

Nils: Ganz klar Lufthansa Technik. Das ist ein großes Unternehmen, das Flugzeugchecks macht. Wir durften die großen Flugzeuge sehen und die Technik, die darin steckt. Wir haben viele Einblicke bekommen und uns wurde alles erklärt.
Bünyamin: Mir hat das 5D-Kino am besten gefallen, weil wir einen interessanten Film über Malta gesehen haben. Von der Entstehung bis heute.
Nuria: Mir auch. Wir durften zwar keinen Blick hinter die Kulissen werfen, aber dafür wurde ein Vortrag, natürlich auf Englisch, gehalten, indem alles erklärt wurde.


Hattet ihr Probleme mit dem Sprachverständnis? Hat euch die Sprachschule geholfen?

Alle: Nein, wir hatten keine Probleme mit der Sprache.
Nils: Aber wir hatten uns anfangs etwas mehr von der Sprachschule erhofft.
Nuria: Wir waren nämlich als gesamte Klasse in einer Gruppe. Eigentlich war geplant, dass wir aufgeteilt werden und mit Schüler*innen aus Frankreich oder Spanien in einer Gruppe sind. So wären wir gezwungen gewesen, Englisch zu sprechen.
Nils: …Aber aus organisatorischen Gründen war das dann doch nicht möglich. Insgesamt war es dann aber trotzdem gut.
Bünyamin: Wir haben auf jeden Fall was gelernt.
Nils: Allein weil wir jeden Tag englisch gesprochen haben.
Nuria: Der Lehrer hat sich auch bemüht und den Unterricht spontan angepasst.


Was war euer persönliches Highlight auf der Reise?

Alle: Die blaue Lagune!
Ann-Sophie: Ja, wir waren fünf Stunden, von morgens bis nachmittags am Meer. Quasi ein richtiger Strandtag.
Bünyamin: Wir wurden mit dem Boot abholt und zur Lagune gefahren. Dort gab es verschiedene Attraktionen, wie zum Beispiel Jetski fahren. Wir waren aber nur baden.
Nils: Genau, wir hatten nämlich alle kein Geld mehr. Das haben wir schon in der ersten Woche ausgegeben. (lacht)


Was habt ihr von der Reise für euch mitnehmen bzw. lernen können?

Nils: Auf jeden Fall die Sprachkenntnisse. Ich habe mich mit vielen Menschen unterhalten, die aus anderen Ländern kommen und darum unterschiedliche Akzente haben. Dadurch habe ich das Gefühl, dass ich mich jetzt besser auf Englisch verständigen kann als vor der Reise.
Ann-Sophie: Dadurch, dass man gezwungen ist Englisch zu sprechen, übt man und verbessert sich. Außerdem hat die Reise sehr zu einem guten Klassenklima beigetragen. Der Umgang untereinander wurde besser.
Nuria: Das war unsere erste Fahrt gemeinsam als Klasse.
Nils: Über den Zeitraum sind wir zusammengewachsen. So eine Reise ist halt schon was anderes als die Zeit in der Schule.

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