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24. Juni 2016

10er bei der Ricottaherstellung

Dass Proteine bei niedrigem ph-Wert und bei hohen Temperaturen denaturieren, hatten die 10.-Klässler des Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums in der Theorie bereits gelernt.

Wo dieser Vorgang in der Praxis u.a. zum Tragen kommt, konnten sie am 24. Juni mit eigenen Augen beobachten. Im Fach Ernährung, Soziales, Gesundheit stellten sie bei Lehrerin Michaela Sehringer selbst Ricotta her. Mit Kochtopf und Kochthermometer ausgestattet, brachten sie eine Mischung aus Milch, Wasser, Salz und Zitronensäure auf die erforderliche Temperatur von 85 Grad und damit zum Gerinnen, was nichts anderes als das Denaturieren der Proteine ist. Den geronnenen Teil, den so genannten Käsebruch, schöpften sie ab und ließen ihn anschließend in einem mit Mullwindeln ausgelegten Sieb abtropfen.

Von der Qualität des selbstgemachten Ricottas konnten sich die 10.-Klässler bei einer anschließenden Kostprobe mit frischem Brot überzeugen.

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